Köln wird zum 3×3-Mekka: 162 Teams stürmen die NRW3x3Tour

KÖLN. Sensationelle Kulisse und packende Körbejagd am MediaMarkt: Die Domstadt hat am Samstag, den 4. Juli 2026, das wohl größte Basketball-Highlight des Sommers erlebt. Unter dem Titel „NRW-Tour meets I Called Game“ duellierten sich 162 Mannschaften in der rasanten Trendsportart 3×3. Mit zwei riesigen Centercourts und 15 weiteren Spielfeldern stieß das Event in neue Dimensionen vor.

Als Hauptausrichter zeichneten die RheinStars Köln verantwortlich. Gemeinsam mit dem ASV Köln, dem Verein „Körbe für Köln e.V.“ und rund 30 ehrenamtlichen Helferinnen stemmte der Klub die logistische Meisterleistung reibungslos.

Spitzensport auf geteilten Hauptfeldern

Die beiden Centercourts boten den hunderten Zuschauern eine klare sportliche Aufteilung auf Top-Niveau. Auf dem „I Called Game“-Centercourt flogen die Bälle bei den spektakulären und physischen Partien der Herren A-Teams durch die Netze. Der NRW-Tour-Centercourt stand derweil ganz im Zeichen der Nachwuchsteams (U18 weiblich und männlich) und des Frauen-Basketballs, wo die Damenteams mit technischer Finesse glänzten.

Zur offiziellen Eröffnung sendete der Verband starke Signale: Uwe Plonka, Melanie Edward und Nadeesh Kattur vom Westdeutschen Basketball-Verband begrüßten die Athleten gemeinsam mit Anja Bongen (RheinStars) und Dr. Sascha Lüttgens (Körbe für Köln).

Abseits der sportlichen Duelle präsentierte sich das Event als buntes Familienfest mit starker gesellschaftlicher Note:

Mitmach-Angebote: Am XXL-Stand der Vonovia traten Besucher beim „Speed Goal Basketball“ im 2-gegen-2 an, während die AOK Rheinland/Hamburg zum „Lichtläufer“-Reaktionstest lud.

Nachwuchsförderung: Der ASV Köln begeisterte die jüngsten Besucher mit einem eigenen, abwechslungsreichen Aktionsstand.

Soziales Engagement: Großen Andrang verzeichnete die DKMS. Zahlreiche Spieler und Zuschauer nutzten die Gelegenheit, sich direkt vor Ort als potenzielle Stammzellspender registrieren zu lassen.

Ein großer Foodtruck sowie der Getränkestand der Kölner Traditionsbrauerei Sünner sorgten für die Verpflegung der Sportler und Fans. Für die medizinische Sicherheit während der intensiven Begegnungen war der Malteser Sanitätsdienst im Dauereinsatz. Köln hat mit diesem Event einmal mehr bewiesen, dass es eine echte Hochburg des Straßenbasketballs ist.